Über die Natur der Angst

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In der Nacht des 13. November 2015 starben in Paris 128 Menschen bei Terroranschlägen, viele weitere kämpfen derzeit noch in den Krankenhäusern der Metropole um ihr Leben. In diesem Satz steckt keine Poesie. Er ist kalt und präzise, so wie die Hände derjenigen, welche die Angriffe planten und durchführten. Ich sehe die Bilder, obwohl ich eigentlich nur hatte sehen wollen, wie alt Mario Gomez inzwischen wohl geworden ist, und bekomme Angst. Angst um die Betroffenen, um die Geiselleben, Angst um die eins, zwei Freunde, die ich in Paris habe. Angst vor den Kommentaren der Politiker, der Polemiker und Polizeigewerkschaftspräsidenten am Morgen danach.
Aber vor allem, wenn ich ehrlich bin, bekomme ich Angst um meine eigene Sicherheit.
„Es gruselt mich, in welcher Zeit wir leben.“, sagt jemand neben mir.
Und dann: „Die Einschläge kommen näher.“ „Über die Natur der Angst“ weiterlesen

Über die Natur der Angst